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Synchronsprecher Angelina Jolie = Claudia Urbschat-Mingues

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Synchronstimme Angelina Jolie

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Biographie Angelina Jolie

Angelina Jolie Voight wurde am 4. Juni 1975 in Los Angeles, Kalifornien (USA), geboren. Nach der Heirat mit Brad Pitt nahm sie seinen Namen an und nennt sich seitdem Angelina Jolie Pitt.

Angelina Jolie ist als US-amerikanische Schauspielerin, Regisseurin, Drehbuchautorin und Filmproduzentin bekannt geworden.

Jolies Eltern Jon Voight und Marcheline Bertrand waren bzw. sind selbst auch als Schauspieler tätig. Ihre Eltern trennten sich allerdings als Angelina ein Jahr alt war und ließen sich 1978 scheiden. Sie lebte mit ihrem Bruder bei ihrer Mutter Marcheline in New York, die für die Kinder die Schauspielerei aufgab. Jolie durfte immer wieder mal zu Dreharbeiten ihres Vaters, der selbst Oscar-Preisträger ist, mitkommen, damit sie Zeit zusammen verbringen konnten. Allerdings begeisterte sich Angelina durch die Besuche mit ihrer Mutter im Theater oder dem Kino für die Schauspielerei. Im Teenageralter siedelte Angelina mit ihrer Mutter nach Los Angeles über, wo sie zur El Rodeo Elementary School ging. Erste Schauspielerfahrung sammelte Angelina Jolie am Lee Strasberg Theatre and Film Institute, an dem sie zwei Jahre lang das Method Acting erlernte und in mehreren Bühnenproduktionen auftrat. Im Alter von 14 Jahren erhielt Angelina einen Vertrag als Fotomodell bei der Agentur Finesse Model Management, jedoch blieb der Erfolg aus. Zwei Jahre später konnte Jolie durch ein eigenverantwortliches Lernprogramm ihren Schulabschluss vorzeitig machen, zog von zu Hause aus und überlegte nach dem Tod ihres Großvaters kurze Zeit, Bestattungsunternehmerin zu werden. Zu unser aller Glück hat sie sich jedoch für die Schauspielerei entschieden.

Angelina erhielt die Möglichkeit in Musikvideos mitzuwirken und so war sie 1991 in Lenny Kravitz’ "Stand by My Woman" und in Antonello Vendittis "Alta Mareax" sowie 1993 in The Lemonheads’ "It’s About Time" und Meat Loafs "Rock and Roll Dreams Come Through" zu sehen. Im selben Jahr wirkte sie in Steven Shainbergs Kurzfilmen "Angela & Viril" sowie "Alice & Viril" mit und war im Low-Budget-Film "Cyborg 2" zu sehen. Nach einigen kleineren Projekten spielte sie 1995 in ihrem ersten Hollywood-Film „Hackers - Im Netz des FBI". 1998 wurde sie für ihre Rolle in der Filmbiografie „George Wallace" (1997) für einen Emmy nominiert und gewann einen Golden Globe. Für ihre Darstellung im Fernsehfilm "Gia – Preis der Schönheit" (1998) erhielt sie erneut eine Emmy-Nominierung und wurde mit zwei Golden Globes und einem Screen Actors Guild Award ausgezeichnet. Danach benötigte Jolie Zeit um sich selbst zu finden und ging nach New York. Sie kehrte mit "Hell’s Kitchen – Vorhof zur Hölle" (1998) dann wieder ins Kino zurück. Es folgten Filme wie „Leben und lieben in L.A." (Playing by Heart - 1998), wo sie an der Seite von Sean Connery, Gillian Anderson, Ryan Phillippe und Dennis Quaid zu sehen war, „Turbulenzen - und andere Katastrophen" (Pushing Tin - 1999) und „Der Knochenjäger" (The Bone Collector - 1999). Für ihre Nebenrolle in „Durchgeknallt" (Girl, Interrupted) wurde Angelina Jolie 1999 mit dem Oscar als beste Nebendarstellerin ausgezeichnet und erhielt ausserdem ihren dritten Golden Globe sowie erneut einen Screen Actors Guild Award. 2000 war Angelina neben Nicolas Cage im Blockbuster "Nur noch 60 Sekunden" (Gone in 60 Seconds) zu sehen. Den internationalen Durchbruch schaffte Jolie mit dem Film „Lara Croft: Tomb Raider" (2001) und auch die Fortsetzung "Lara Croft: Tomb Raider – Die Wiege des Lebens" (Lara Croft Tomb Raider: The Cradle of Life - 2003) erwies sich als lukrativ. Man kennt Angelina Jolie mit Antonio Banderas in "Original Sin" (2001), mit Edward Burns in "Leben oder so ähnlich" (Life or Something Like It - 2002), mit Clive Owen in dem Drama "Jenseits aller Grenzen" (Beyond Borders - 2003) und mit Kiefer Sutherland und Ethan Hawke in "Taking Lives – Für Dein Leben würde er töten" (2004). Jolie's Stimme hörte man 2004 in "Große Haie – Kleine Fische". Im gleichen Jahr konnte man Angelina Jolie neben Colin Farrell auf der Leinwand als Olympias im Monumentalfilm "Alexander" (2004) sehen. Ihren bisher größten Erfolg hatte Jolie 2005 mit „Mr. & Mrs. Smith", wo sie Brad Pitt kennenlernte. 2006 sah man Jolie in "Der gute Hirte" (The Good Shepherd - 2006) und 2007 in "Die Legende von Beowulf" (2007). Im Jahr darauf engagierte sie Clint Eastwood für seinen Film "Der fremde Sohn" (Changeling - 2008), wofür Angelina Jolie ihre erste Oscar-Nominierung erhielt. 2010 kam der Action-Thriller "Salt" in die Kinos. Im gleichen Jahr drehte Jolie an der Seite von Johnny Depp "The Tourist" und beide erhielten eine Golden Globe-Nominierung. Im Walt-Disney-Fantasy-Film "Maleficent – Die dunkle Fee" sah man Angelina Jolie 2014 in den Kinos.

Neben der Schauspielerei verwirklicht sich Angelina Jolie als Filmregisseurin, Drehbuchautorin und als Filmproduzentin. In Anerkennung ihres humanitären Einsatzes wurde ihr zusätzlich die kambodschanische Staatsbürgerschaft verliehen. Sie ist zudem Sondergesandte des UN-Flüchtlingshochkommissars António Guterres und ehemalige Sonderbotschafterin für das UNO-Hochkommissariat für Flüchtlinge.

Angelina Jolie war von 1996 bis 1999 mit dem britischen Schauspielkollegen Jonny Lee Miller verheiratet. Mit ihrer Filmpartnerin Jenny Shimizu hatte sie 1996 eine Affäre. Im Jahr 2000 ging sie die Ehe mit Billy Bob Thornton ein, ließ sich drei Jahre später jedoch wieder scheiden. 2005 lernte Angelina Jolie beim Dreh den Schauspielkollegen Brad Pitt kennen. Es wurde gemunkelt, dass sie der Trennungsgrund von Pitt und Aniston sei. Sie bestritt dies jedoch. Brad Pitt und Angelina Jolie wurden danach ein Paar, verlobten sich 2012 und gingen 2014 die Ehe ein. Pitt und Jolie werden zusammen oft als "Brangelina" bezeichnet. Zusammen haben sie sechs Kinder: eine leibliche Tochter und leibliche Zwillingen sowie drei Adoptivkinder aus Kambodscha, Äthiopien und Vietnam. Im Jahr 2016 wurde die Ehe von "Brangelina" geschieden.

Auszeichnungen von Angelina Jolie (Auszüge):
2015 - Nickelodeon Kids’ Choice Awards-Gewinnerin als Favorite Villain für "Maleficent"
2009 - Oscar-Nominierung als Beste Hauptdarstellerin für "Der fremde Sohn"
2008 - Golden Globe-Nominierung als Beste Hauptdarstellerin in einem Drama für "Ein mutiger Weg"
2005 - Goldene Himbeere-Nominierung als schlechteste Schauspielerin für "Alexander"
2002 - Goldene Himbeere-Nominierung als schlechteste Schauspielerin für "Lara Croft: Tomb Raider"
2000 - Oscar-Gewinnerin als Beste Nebendarstellerin für "Durchgeknallt"
1999 - Golden Globe Award-Gewinnerin als beste Hauptdarstellerin in einem Fernsehfilm für "Gia – Preis der Schönheit"
1998 - Golden Globe Award-Gewinnerin als beste Hauptdarstellerin in einem Fernsehfilm für "Wallace"

Auszeichnungen für ihr humanitäres Engagement (Auszüge):
2014 - Ernennung zur Honorary Dame Commander (DCMG) durch Königin Elisabeth II.
2012 - Ernennung zur Ehrenbürgerin der Stadt Sarajevo
2007 - Freedom Award des International Rescue Committee
2005 - Verleihung der kambodschanischen Staatsbürgerschaft
2003 - Citizen of the World Award des Verbandes der UNO-Korrespondenten

Drehbücher schrieb Angelina Jolie für:
2015 - By the Sea
2011 - In the Land of Blood and Honey

Als Regisseurin war sie an folgenden Projekten beteiligt:
2015 - By the Sea
2014 - Unbroken
2011 - In the Land of Blood and Honey
2007 - A Place in Time (Dokumentation)

Die deutsche Synchronstimme von Angelina Jolie ist meist Claudia Urbschat-Mingues. In einzelnen Fällen wird ihr die deutsche Stimme von Bettina Zimmermann, Marion von Stengel, Sandra Speichert, Solveig Duda, Bianca Krahl, Marie Bierstedt, Petra Barthel, Bettina Weiß, Ghadah Al-Akel, Martina Treger, Giuliana Jakobeit oder Nora Jokhosha geliehen.

Filmographie Angelina Jolie