« zurück zur Synchronsprecher - Synchronstimmen Startseite

Synchronsprecher Chris Rock = Oliver Rohrbeck

synchronsprecher_chris_rock

©

Sag es weiter:

Jetzt anfragen

Synchronstimme Chris Rock

Stimme 1

Biographie Chris Rock

Christopher „Chris“ Julius Rock III wurde am 7. Februar 1965 in Andrews, South Carolina geboren.

Chris Rock ist US-amerikanischer Schauspieler sowie Komiker.

Rock erfuhr bereits als Kind, was Kriminalität und Rassismus bedeuten. Er wuchs in Bedford-Stuyvesant „Bedstuy“, Brooklyn, New York, auf und besuchte die Public School 277 sowie die Marine Park Junior High. Rock's Eltern hofften eigentlich, dass er dort eine bessere Ausbildung bekommen würde. Doch es gab dort nur wenige afroamerikanische Mitschüler und so wurde er aufgrund seiner Hautfarbe diskriminiert und musste körperliche Gewalt wiederfahren. Nachdem er in der weißen Schule gnadenlos gemobbt wurde, nahmen seine Eltern Chris noch vor seinem Abschluss von der Schule. Chris Rock zog für sich aus all dem eine sehr wichtige Lehre: Es machte ihn hart. Die Erfahrungen beeinflussten ihn auch als Komiker. Sein Humor wird als sehr roh und hemmungslos beschrieben, was ihm Respekt von allen Seiten einbrachte.

Entdeckt wurde Chris Rock 1983 von seinem Idol Eddie Murphy im New Yorker Comedy Strip. 1987 feierte Rock sein Kino-Debüt mit einer kleinen Rollen in Murphy's "Beverly Hills Cop II". Daraufhin folgten Anfang der 90er Jahre Auftritte in der legendären Comedy-Show "Saturday Night Live". Er veröffentlichte 1991 sein eigenes Comedy Album "Born Suspect". Der US-amerikanischer Fernsehsender HBO wurde auf Chris aufmerksam und produzierte 1996 mit ihm ein sehr erfolgreiches Comedy-Special namens "Bring in the Pain", wofür Rock zwei Emmy-Awards erhielt. Er erhielt seine eigene TV-Show "The Chris Rock Show" und wurde auch hierfür mit zwei CableACE-Awards ausgezeichnet. Auch für die gesprochenen Comedy-Alben "Roll with the New" (1997) und "Bigger and Blacker" (1999) gab es zwei Grammy-Awards.

Bekannt als Schauspieler wurde Chris Rock als Detective Lee Butters im Actionfilm "Lethal Weapon 4" (1998), wofür er eine Blockbuster Entertainment Award-Auszeichnung bekam. Zudem wurde Chris für den American Comedy Award, den Image Award und den MTV Movie Award (in zwei Kategorien) nominiert. Es folgten Kinofilme wie "Dogma" (1999) und "Nurse Betty" (2000).

2005 entstand die Sitcom "Alle hassen Chris" (Everybody hates Chris), welche eine Parodie auf "Everybody loves Raymond" darstellen sollte und an Chris Rock's Teenager-Erlebnisse angelehnt wurde. Anschließend wirkte er in Filmen wie "Madagascar" (2005, Stimme für Marty), "Sterben will gelernt sein" (Death at a Funeral - 2010) und "Kindsköpfe" (Grown Ups - 2010) mit. 2014 folgte sein Debüt als Regisseur für "Top Five".

Rock musste einige Schicksalschläge einstecken. Sein Vater verstarb bereits im Jahr 1988. Sein älterer Halbbruder Charles verlor 2006 den Kampf gegen den Alkoholismus.

Auf dem Walk of Fame in Hollywood ist seit 2003 ein Stern von Chris Rock zu finden. Im Mai 2008 hielt Chris kurzzeitig den Guinness-Weltrekord als Live Comedian mit den meisten Zuschauern (15.900). Chris Rock war bereits zweimal Moderator der Oscar-Gala (2005 und 2016). Zusammen mit seiner Ex-Frau Malaak Compton hat er zwei Töchter. Seine jüngeren Geschwister Tony, Kenny und Jordan sind auch als Schauspieler tätig.

Auszeichnungen (Auszüge):
2014 - Hollywood Film Award-Gewinner für die beste Comedy des Jahres für "Top Five"
2009 - Emmy Award-Gewinner für ein herausragendes Drehbuch für eine Varieté-, Musik- oder Comedyspecial für "Kill the Messenger"
2006 - Grammy Award-Gewinner für das beste Comedy-Album für "Never Scared"
1997 - Emmy Award-Gewinner für ein herausragendes Varieté-, Musik- oder Comedy-Special für "Bring the Pain"

Der deutsche Synchronsprecher von Chris Rock ist u.a. Oliver Rohrbeck und Rick Kavanian.

Filmographie Chris Rock