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Synchronsprecher Jeff Bridges = Joachim Tennstedt

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Synchronstimme Jeff Bridges

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Biographie Jeff Bridges

Jeffrey „Jeff“ Leon Bridges wurde am 4. Dezember 1949 in Los Angeles (USA) geboren.

Jeff Bridges ist als US-amerikanischer Schauspieler und Filmproduzent bekannt geworden und auch als Musiker tätig.

Bridges Eltern Dorothy und auch Lloyd Bridges waren Schauspieler und so wurde Jeff schon im Kindesalter mit der Schauspielerei vertraut gemacht. Schon im zarten Alter von vier Monaten gab Jeff Bridges an der Seite seiner Mutter und seines Bruders Beau Bridges sein Filmdebüt in "The Company She Keeps". In der Fernsehserie "Abenteuer unter Wasser" (Sea Hunt), in welcher Jeff's Vater die Hauptrolle spielte, waren die Brüder Ende der 50er Jahre zu sehen. Durch seinen Vater Lloyd konnte er auch bei einer Theatertournee durch Neuengland mitwirken. Seine Schauspielausbildung machte Jeff Bridges schließlich in den Studios von Herbert Bergdorf und Uta Hagen in New York. 1969 stellte Jeff im Film "In einer Nacht wie dieser" (Silent Night, Lonely Night) eine junge Version seines Vaters dar. Ein Jahr später erhielt er im Studentendrama "Halls of Anger" seine erste größere Rolle.

International bekannt wurde Jeff Bridges 1971 mit Peter Bogdanovich's Film "Die letzte Vorstellung" (The Last Picture Show), welcher zu den bedeutendsten Filmen des New-Hollywood-Kinos zählt und für acht Oscars nominiert sowie mit zwei Oscars ausgezeichnet wurde. Der 22 Jahre alte Bridges erhielt für die Nebendarstellung des Duane Jackson seine erste Oscar-Nominierung. Eine Fortsetzung des Films folgte 1990 unter dem Titel "Texasville".

In den 70er Jahren folgten Filme wie "Fat City" (1972), "In schlechter Gesellschaft" (Bad Company - 1972) und "Der letzte Held Amerikas" (The Last American Hero - 1973). Doch erst beim Dreh zu "The Iceman Cometh" (1973) wurde Bridges klar, dass er sich nun komplett der Schauspielerei widmet. Dies wurde belohnt. Im Jahr 1974 erhielt Jeff für seine Nebendarstellung in "Die Letzten beißen die Hunde" (Thunderbolt and Lightfoot, 1974) seine zweite Oscar-Nominierung. In John Guillermin's Remake von "King Kong" (1976) hatte Jeff Bridges die Hauptrolle. Nach "Heaven's Gate" (1980) war Bridges in "Cutter’s Way – Keine Gnade" (1981), welcher desöfteren als sein bester Film betitelt wird, zu sehen. 1982 hatte Jeff die Hauptrolle in "Tron" sowie drei Jahrzehnte später in der Fortsetzung "Tron: Legacy" (2010). Auch für John Carpenter's "Starman" (1984) erhielt Jeff Bridges eine Oscar-Nominierung und zudem eine Golden Globe-Nominierung. 1989 spielte er in "Die fabelhaften Baker Boys" an der Seite seines Bruders Beau sowie Michelle Pfeiffer und zeigte darin seine musikalische Ader. Für seine Rolle in "König der Fischer" (The Fisher King, 1991) wurde Bridges erneut für den Golden Globe nominiert. Für die Vater-Sohn-Geschichte "American Heart – Die zweite Chance" (1992) gewann er schließlich den Independent Spirit Award. Im Jahr darauf konnte der Schauspieler eine weitere persönliche Meisterleistung in "Fearless – Jenseits der Angst" (1993) verbuchen. Im Jahre 1994 erschien der letzte Film in dem Jeff zusammen mit seinem Vater Lloyd zu sehen ist: Stephen Hopkins' "Explosiv – Blown Away". Mit seiner grandiosen Darstellung des "Dude" im Kultfilm "The Big Lebowski" (1998) setzte Bridges sich erneut ein Denkmal. In einem Interview erwähnte er, dass die halbe Garderobe des "Dude" aus seinem eigenen Kleiderschrank stammte: Bademäntel, kaputte Shorts und Sandalen. Für seine Nebendarstellung in dem Politthriller "Rufmord – Jenseits der Moral" (2001) erhielt Jeff seine vierte Oscar-Nominierung. Man kennt Jeff Bridges zudem aus Filmen wie "Seabiscuit – Mit dem Willen zum Erfolg" (2003), "Tideland" (2005) und natürlich "Iron Man" (2008). Im Jahre 2009 gelang es Jeff Bridges dann mit dem Oscar für seine Hauptdarstellung in "Crazy Heart" ausgezeichnet zu werden. Für diese Rolle gewann er ausserdem den Golden Globe in der Kategorie "Bester Hauptdarsteller – Drama" und zudem den Screen Actors Guild Award. Auch für seine Leistungen in "True Grit" (2010) wurde Jeff Bridges mit dem Oscar nominiert. Obwohl der Film aber zehnfach nominiert war, wurde er mit keinem einzigen Oscar ausgezeichnet. Zuletzt sah man ihn in "Hüter der Erinnerung – The Giver" (The Giver - 2014), "Seventh Son" (2014) sowie "Hell or High Water" (2016).

Jeff Bridges lernte 1975 Susan Geston bei den Dreharbeiten zu Rancho Deluxe kennen. Zwei Jahre später heirateten die beiden. Zusammen haben sie drei Töchter. Seit 1994 hat Jeff seinen eigenen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame.

Neben der Schauspielerei ist Jeff auch als Musiker aktiv. Er hat bereits mehrere Alben unter seinem eigenen Label "Ramp Records" heraus gebracht, u.a. "Be Here Soon" (1999), "Crazy Heart" (2010), "Jeff Bridges" (2011) und zuletzt "Sleeping Tapes" (2015). Auch als Maler und Fotograf kennt man seinen Namen und so lässt er seine Werke auch immer wieder in namhaften Galerien ausstellen.

Jeff setzt sich wohltätig gegen das Hungerleiden von Kindern ein, ist Mitbegründer der Hilfsorganisation "End Hunger Network" und lieh 2010 zudem seine Stimme der "No Kid Hungry Campaign" der Organisation "Share Our Strength". Er bezeichnete das Projekt selbst als "das Bedeutendste, das ich jemals getan habe". Im Film "Zwischen den Welten (Hidden in America - 1996), den er selbst produzierte, ging es genau um dieses Thema.

Auszeichnungen (Auszüge):
2017 - Oscar-Nominierung in der Kategorie Bester Nebendarsteller für "Hell or High Water"
2017 - Golden Globe-Nominierung in der Kategorie Bester Nebendarsteller für "Hell or High Water"
2017 - British Academy Award-Nominierung in der Kategorie Bester Nebendarsteller für "Hell or High Water"
2011 - Oscar-Nominierung in der Kategorie Bester Hauptdarsteller für "True Grit"
2011 - British Academy Award-Nominierung in der Kategorie Bester Hauptdarsteller für "True Grit"
2010 - British Academy Award-Nominierung in der Kategorie Bester Hauptdarsteller für "Crazy Heart"
2010 - Oscar-Gewinner in der Kategorie Bester Hauptdarsteller für "Crazy Heart"
2010 - Golden Globe-Gewinner in der Kategorie Bester Hauptdarsteller eines Dramas für "Crazy Heart"
2001 - Oscar-Nominierung in der Kategorie Bester Nebendarsteller für "Rufmord – Jenseits der Moral"
2001 - Golden Globe-Nominierung in der Kategorie Bester Nebendarsteller für "Rufmord – Jenseits der Moral"
1992 - Golden Globe-Nominierung in der Kategorie Bester Hauptdarsteller einer Komödie oder Musical für "König der Fischer"
1985 - Oscar-Nominierung in der Kategorie Bester Hauptdarsteller für "Starman"
1985 - Golden Globe-Nominierung in der Kategorie Bester Hauptdarsteller eines Dramas für "Starman"
1975 - Oscar-Nominierung in der Kategorie Bester Nebendarsteller für "Die Letzten beißen die Hunde"
1972 - Oscar-Nominierung in der Kategorie Bester Nebendarsteller für "Die letzte Vorstellung"

Seine deutsche Stimme wird Jeff Bridges von Joachim Tennstedt geliehen. In einzelnen Fällen wird er auch von Frank Glaubrecht, Tommi Piper, Thomas Fritsch, Thomas Wolff, Randolf Kronberg, Kurt Goldstein, Klaus Kindler, Norbert Langer, Norbert Gescher, Peter Lakenmacher oder Thomas Danneberg synchronisiert.

Filmographie Jeff Bridges