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Synchronsprecher Johnny Depp = David Nathan

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Synchronstimme Johnny Depp

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Biographie Johnny Depp

John "Johnny" Christopher Depp II wurde am 9. Juni 1963 in Owensboro, Kentucky (USA), geboren.

Johnny Depp ist vor allem als US-amerikanischer Schauspieler, aber auch als Regisseur, Drehbuchautor und Produzent bekannt geworden.

Depp wechselte zusammen mit seinen Eltern und drei Geschwistern in seiner Kindheit sehr oft den Wohnort. Als 7-jähriger zog er mit ihnen von Kentucky in einen Vorort von Miami, wo er seine Kindheit verbringen konnte. Durch den Einfluss seines Bruders, der eine Schallplattensammlung von Kiss, Van Morrisson und Bob Dylan besaß, und seines Onkels, der einen Gospelchor leitete, begeisterte sich Johnny schon sehr früh für Musik. Im Teenageralter brachte Depp sich selbst das Gitarrespielen bei und gründete seine erste Band namens "Flame". Die Band spielte Gigs in diversen Nachtclubs und Johnny begann seine persönlichen Probleme in Drogen und Alkohol zu ertränken. Er selbst sagte, er habe die Rauschmittel probiert, weil ihm langweilig und er neugierig, aber auch dumm war. Durch den schlechten Einfluss seines damaligen Umfelds fing er an in Häuser einzubrechen, prügelte sich, zerstörte fremdes Eigentum. Seine Eltern ließen sich im Jahr 1978 scheiden. Kurz darauf schmiss Johnny Depp die Schule und wollte Rockmusiker werden. Er überdachte diese Entscheidung nach einigen Wochen nochmal, doch die Highschool wollte ihn nicht mehr zurück haben. Nach der Scheidung fing Johnny an zu lesen und über sich, die familiären Probleme und sein Leben nachzudenken und er entschloss sich dazu, mit dem harten Drogenkonsum aufzuhören. Zudem wollte er nicht normal leben und immer noch Musiker werden. Als Depp volljährig war, durfte er mit seiner Band, inzwischen hießen sie "The Kids", Iggy Pop supporten. Da er durch die Musik kein Geld verdiente, versuchte sich Johnny mit Nebenjobs über Wasser zu halten. 1984 verließ er die Band, da er sich gänzlich der Schauspielerei widmete. Im selben Jahr gab Johnny Depp sein Kinodebüt im Horrorfilm "Nightmare – Mörderische Träume" (A Nightmare on Elm Street - 1984). Sein Freund und Schauspielkollege Nicolas Cage verhalf ihm zu der Rolle. Anschließend sah man ihn immer wieder in Nebenrollen.

Nach dem Besuch mehrerer Schauspielschulen spielte Depp seine erste TV-Rolle in der erfolgreichen Serie "21 Jump Street", welche ihn international bekannt machte. Er blieb der Serie für vier Staffeln bzw. drei Jahre treu. Johnny Depps erste Hauptrolle in einem Kinofilm hatte er dann 1990 in der Musicalparodie "Cry-Baby". Seine erste Golden Globe-Nominierung erhielt Depp für seine Rolle in Tim Burton's Fantasy-Tragikomödie "Edward mit den Scherenhänden" (Edward Scissorhands - 1990). Ein Jahr darauf hatte Johnny einen Auftritt in Tom Petty & the Heartbreakers' Musikvideo "Into the Great Wide Open". Für seine Leistungen in dem Liebesdrama "Benny & Joon" wurde Johnny Depp für den Golden Globe und den MTV Movie Award nominiert. Zusammen mit Jerry Lewis sah man Depp 1993 in "Arizona Dream" und im selben Jahr zusammen mit Leonardo DiCaprio und Juliette Lewis im Familiendrama "Gilbert Grape – Irgendwo in Iowa" (What’s Eating Gilbert Grape). 1994 arbeitete der Schauspieler wieder mit Tim Burton zusammen und erhielt die Hauptrolle in der preisgekrönten Tragikomödie "Ed Wood". Nebenbei versuchte er sich immer wieder als Musiker. So spielte er 1995 für den Song seines Freundes Shane MacGowan "That Woman’s Got Me Drinking" die Gitarre ein, brachte im gleichen Jahr mit seiner Band P sein Debütalbum heraus und ist als Gitarrist in "Fade In-Out" auf dem Oasis-Album "Be Here Now" (1997) zu hören.

Es folgte der Schwarzweißfilm "Dead Man" (1995), der Mafia-Film mit Al Pacino "Donnie Brasco" (1997) sowie sein Film "The Brave", womit Johnny auch gleichzeitig sein Regie-Debüt feierte und in Cannes eine Nominierung für die Goldene Palme erhielt. Man kennt Johnny Depp zudem aus Terry Gilliam's "Fear and Loathing in Las Vegas" (1998), Roman Polański's Mystery-Thriller "Die neun Pforten" (The Ninth Gate) und natürlich durch seine skurrile Rolle des Detektivs Constable Ichabod Crane im Horrorfilm "Sleepy Hollow" (1999), wo er wieder mit Tim Burton zusammen arbeitete. Seine Darstellung wurde mit einer Nominierung für den Saturn Award honoriert. Die nächste Saturn Award-Nominierung als bester Hauptdarsteller folgte für die Jack-the-Ripper-Verfilmung "From Hell" (2001). Mit seiner schrägen Rolle des exzentrischen Piraten Captain Jack Sparrow im Piratenfilm "Fluch der Karibik" (Pirates of the Caribbean: The Curse of the Black Pearl - 2003) setzte er sich ein Denkmal, wurde zum gefeierten Superstar und wurde für den Oscar nominiert. Seiner Aussage zur Folge orientierte er sich bei seiner Darstellung an Gitarrist Keith Richards, welcher eine leicht schwankende Gangart habe und etwas lallt. Der Film wurde zum Kassenschlager und spielte mehr als 654 Millionen US-Dollar ein. Doch die Fortsetzung "Pirates of the Caribbean – Fluch der Karibik 2" (Pirates of the Caribbean: Dead Man’s Chest - 2006) schlug diesen Einspielrekord mit einer Milliarde US-Dollar. Und auch der dritte Teil war nicht minder erfolgreich "Pirates of the Caribbean – Am Ende der Welt" (Pirates of the Caribbean: At World’s End - 2007).

2005 bekam Johnny Depp die nächste Oscar-Nominierung für "Wenn Träume fliegen lernen" (Finding Neverland - 2004). Für seine Verkörperung von Schokoladenfabrik-Betreiber Willy Wonka in Tim Burton's "Charlie und die Schokoladenfabrik" (Charlie and the Chocolate Factory - 2005) wurde Depp erneut für den Golden Globe nominiert. Im gleichen Jahr lieh er ausserdem Burton's Stop-Motion-Film "Corpse Bride – Hochzeit mit einer Leiche" (Tim Burton’s Corpse Bride - 2005) seine Stimme. Die nächste Oscar-Nominierung bekam der Schauspieler für eine Zusammenarbeit mit Tim Burton in "Sweeney Todd – Der teuflische Barbier aus der Fleet Street" (Sweeney Todd: The Demon Barber of Fleet Street - 2007). Wieder war es Tim Burton der Johnny 2010 als verrückten Hutmacher in der 3D Verfilmung "Alice im Wunderland" besetzte. Im selben Jahr war Depp im Film "Das Kabinett des Dr. Parnassus" (The Imaginarium of Doctor Parnassus) zu sehen, bei dem er die Hauptrolle des während der Dreharbeiten verstorbenen Heath Ledger übernahm. An der Seite von Kollegin Angelina Jolie sah man ihn ebenfalls 2010 in "The Tourist" vor der Kamera. In den Jahren von 2011 bis 2016 war Johnny Depp u.a. in Filmen wie "Jack and Jill" (2011), "21 Jump Street" (2012), "Dark Shadows" (2012), "Lone Ranger" (2013), "Transcendence" (2014), "Black Mass" (2015) und "Yoga Hosers" (2016) zu sehen. Auf der Kinoleinwand konnte man ihn zuletzt 2016 in "Alice im Wunderland: Hinter den Spiegeln" sowie in "Donald Trumps Kunst des Erfolges – Der Film" (Donald Trump's The Art of the Deal: The Movie) und "Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind" (Fantastic Beasts and Where to Find Them) bestaunen.

1983 heiratete Johnny die damalige Visagistin seiner Band Lori Anne Allison. Zwei Jahre später ließen sie sich scheiden. 1985 bis 1988 war er mit Schauspielerin Sherilyn Fenn zusammen. Mit Winona Ryder war er von 1989 bis 1993 liiert. Mit Model Kate Moss hatte Johnny von 1994 bis 1998 eine Beziehung. Von 1998 bis 2012 nannte Depp die französische Schauspielerin und Sängerin Vanessa Paradis seine Lebenspartnerin. Zusammen haben sie zwei Kinder. Im Jahr 2012 lernte er die Schauspielkollegin Amber Heard kennen und lieben. Sie heirateten 2015, ließen sich jedoch ein Jahr später wieder scheiden.

Im Jahre 1999 bekam Johnny Depp seinen eigenen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame. Seine Gagen investiert er zum Beispiel in sein Weingut in Le Plan-de-la-Tour oder in eine kleine Bahama-Insel.

Was kaum jemand weiß: Johnny Depp ist auf dem linken Auge fast blind und das seit seiner Geburt. Rechts ist er weitsichtig.

Auszeichnungen von Johnny Depp (Auszüge):
2016 – Goldene Himbeere-Nominierung als Schlechtester Schauspieler für "Mortdecai – Der Teilzeitgauner"
2011 - Golden Globe-Nominierung als Bester Schauspieler in einem Musical oder einer Komödie für "The Tourist"
2010 – Schauspieler des Jahrzehnts (People's Choice Award)
2008 – Oscar-Nominierung als Bester Hauptdarsteller (Sweeney Todd – Der teuflische Barbier aus der für "Fleet Street"
2008 - Golden Globe-Gewinner als Bester Hauptdarsteller in einer Komödie oder Musical für "Sweeney Todd – Der teuflische Barbier aus der Fleet Street"
2006 – Golden Globe-Nominierung als Bester Schauspieler in einem Musical oder einer Komödie für "Charlie und die Schokoladenfabrik"
2005 – Oscar-Nominierung als Bester Hauptdarsteller für "Wenn Träume fliegen lernen"
2005 – Critic's Choice Award-Gewinner als Bester Hauptdarsteller für "Wenn Träume fliegen lernen"
2004 – Oscar-Nominierung als Bester Hauptdarsteller für "Fluch der Karibik"
2000 – Saturn-Award Nominierung als Bester Hauptdarsteller für "Sleepy Hollow"
1995 – Golden Globe-Nominierung als Bester Schauspieler in einem Musical oder in einer Komödie für "Ed Wood"
1991 – Golden Globe-Nominierung als Bester Schauspieler in einem Musical oder in einer Komödie für "Edward mit den Scherenhänden"

Als Produzent war er an folgenden Projekten beteiligt:
2015 - Mortdecai – Der Teilzeitgauner (Mortdecai)
2012 - Dark Shadows
2011 - Hugo Cabret (Hugo)
2011 - The Rum Diary

Die deutsche Synchronstimme von Johnny Depp ist David Nathan. In „Fluch der Karibik" wurde er auch von Marcus Off synchronisiert. In einzelnen Fällen leiht ihm auch Markus Pfeiffer, Christian Stark, Florian Halm oder Philipp Moog die deutsche Stimme.

Filmographie Johnny Depp