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Synchronsprecher Laurence Fishburne = Tom Vogt

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Synchronstimme Laurence Fishburne

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Biographie Laurence Fishburne

* 30. Juli 1961 in Augusta, Georgia, USA

Laurence John "Larry" Fishburne III entdeckte bereits in jungen Jahren seine Leidenschaft zur Schauspielerei. Schon mit zehn Jahren stand er in New York auf einer Theaterbühne. Nur zwei Jahre später spielte er das erste Mal vor einer Kamera für den Dreh von "One Life to Live" (1973) in der Rolle des Joshua Hall. 1975 folgte auch schon sein Kinodebut in „Cornbread, Earl and Me". 1979 ergaunerte Laurence Fishburne sich mit einer Notlüge bezüglich seines Alters die Rolle des jungen Soldaten Tyrone "Clean" Miller in „Apocalypse Now" von Francis Ford Coppola, was den Regiesseur des Films nicht davon abhielt, spätere Rollen in anderen Filmen mit Fishburne zu besetzen. Um seine Kunst noch zu verfeinern studierte er Schauspiel an der Lincoln Square Academy in New York. 1991 änderte er seinen Vornamen von Larry zu Laurence, die Gründe hierfür sind unbekannt.

Der Durchbruch kam 1991 mit „Boyz N' the Hood - Jungs im Viertel". Im Jahr darauf erhielt er für seine Darstellung in August Wilsons "Two Trains Running" (1992) den Tony Award. Für seinen Gastauftritt in einer Episode der, recht kurzlebigen, TV-Serie "Tribeca" (1993) gewann Laurence Fishburne einen Emmy. 1994 erhielt er seine erste Oscar-Nominierung für seine Interpretation der Rolle Ike Turner im Film "Tina – What’s Love Got to Do with It?". Mitte der 90er folgten noch weitere Filme, in denen Fishburne zu sehen war. So zum Beispiel "Othello" (1995), "Die Ehre zu fliegen" (1995), "Bad Company" (1995) oder "Event Horizon - Am Rande des Universums" (1997). 1999 erfolgte der endgültige Durchbruch in der SciFi-Trilogie "Matrix", in der er die Rolle Morpheus übernahm, dem Mentor des Helden Neo, gespielt von seinem Kollegen Keanu Reeves. Kurios: Ursprünglich sollte diese Rolle an Schauspielgröße Sean Connery gehen, der diese aber aufgrund von Verständnisproblemen ablehnte. Ähnliche Beweggründe hatte Connery auch für die Ablehnung der Rolle des Gandalfs aus der nicht minder erfolgreichen "Der Herr der Ringe"-Trilogie und der anschließenden "Der Hobbit"-Verfilmung. Laurence verkörperte auch in "Matrix Reloaded" (2003) und in "Matrix Revolutions" (2003) den Mentor. 2006 sah man ihn in "Mission: Impossible III". Von 2008 bis 2011 war er Dr. Raymond Langston in der Erfolgsserie "CSI: Den Tätern auf der Spur" zu sehen. In dieser Rolle trat Laurence Fishburne auch in beiden Spin-Offs ("CSI: Miami" und "CSI: NY") auf. Von 2013 bis 2015 war er wichtiger Nebendarsteller als Special Agent Jack Crawford in der NBC-Serie "Hannibal" zu sehen. 2013 übernahm er auch die Rolle des Perry White im Superhelden-Film "Man of Steel". Die Rolle spielte er in "Batman vs Superman" (2016) erneut. Seit 2014 spielt er eine immer wiederkehrende Nebenrolle in der Serie "Black-ish". Seit 2016 übernimmt er die Rolle des Erzählers Alex Haley in der Fernsehserie "Roots", die Verfilmung des Romans 'Roots: The Saga of an American Family', welche als eines der wichtigsten literarischen Werke über die Sklaverei in den USA gilt.

Fishburne lieh im Film "Fantastic Four: Rise of the Silver Surfer" (2007) dem Silver Surfer seine markante Stimme.

Neben der Schauspielerei ist Laurence Fishburne auch Regisseur. Sein Debutfilm "Mit aller Härte" folgte im Jahr 2000. Hierfür schrieb er das Drehbuch und übernahm auch die Hauptrolle im Film. Nebenbei ist er auch als UNICEF-Botschafter tätig.

Auszeichnungen von Lawrence Fishburne (Auszüge):
2017 - Image Award-Nominierung als Bester Nebendarsteller in einer Comedy-Serie für "Black-ish"
2015 - Saturn Award-Gewinner als Bester Nebendarsteller in einer TV-Serie für "Hannibal"
2015 - Image Award-Gewinner als Bester Nebendarsteller in einer Comedy-Serie für "Black-ish"
2008 - Special Award-Gewinner für Bestes Ensemble für "21"
2006 - Hollywood Film Award-Gewinner im Ensemble des Jahres für "Bobby"
2000 - Saturn Award-Nominierung als Bester Nebendarsteller für "The Matrix"
2000 - MTV Movie Award-Gewinner in der Kategorie Bester Kampf für "The Matrix" (zusammen mit Keanu Reeves)
1996 - Golden Globe Award-Nominierung als Beste Darstellung in einer Mini-Serie oder einem TV-Film für "Die Ehre zu fliegen (The Tuskegee Airmen)"
1994 - Oscar-Nominierung als Bester Hauptdarsteller für "Tina – What’s Love Got to Do with It? (What’s Love Got to Do with It?)"
1993 - Emmy-Gewinner als Beste Gast-Performance in einem Drama für "Tribeca"

Im deutschsprachigen Raum wird Laurence Fishburne meist von Tom Vogt synchronisiert. Leon Boden leiht ihm ebenfalls hin und wieder seine Stimme.

Filmographie Laurence Fishburne