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Synchronsprecher Mahershala Ali = Matti Klemm

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Biographie Mahershala Ali

Mahershalalhashbaz „Mahershala“ Ali wurde am 16. Februar 1974 in Oakland, Kalifornien (USA) geboren.

Mahershala Ali ist als US-amerikanischer Schauspieler bekannt geworden und auch als Rapper tätig.

Ursprünglich tauften seine Eltern, die ihn christlich erzogen, Ali auf den Namen Mahershalalhashbaz Gilmore. Als er später jedoch zum Islam wechselte, änderte Mahershala seinen Namen von Gilmore in Ali. Mahershala machte den "Bachelor of Arts"-Abschluss am St. Mary's College und wurde anschließend zum "Master der Schauspielerei" an der New York University ausgebildet. Seine ersten Bühnenerfahrungen sammelte er im Theater, z.B. im Stück "Der Kaufmann von Venedig". 2001 war Ali das erste Mal im Fernsehen zu sehen: In der Serie "Crossing Jordan – Pathologin mit Profil" spielte er in der ersten Staffel den Gerichtsmediziner Dr. Trey Sanders. Es folgten mehrere Gastauftritte in TV-Serien wie "Haunted" (2002) oder "CSI: Den Tätern auf der Spur" (2003). Die ersten Hauptrollen erhielt Mahershala Ali dann in "Threat Matrix – Alarmstufe Rot" (2003-2004) sowie in der Mysteryserie "4400 – Die Rückkehrer" (2004–2007) . Hollywood wurde auf Ali durch seine Nebenrollen in den Filmen "Der seltsame Fall des Benjamin Button" (The Curious Case of Benjamin Button - 2008), wo er neben Brad Pitt und Cate Blanchet zu sehen war, und "The Place Beyond the Pines" (2012) aufmerksam. Ansonsten hatte er Rollen in "Crossing Over" (2009) und dem Science-Fiction-Film "Predators". Nach wie vor blieb Ali dem Fernsehen treu. Er spielte kleinere und größere Rollen in TV-Serien wie "Law & Order: Special Victims Unit" (2009), "Alphas" (2010) und "Treme" (2011) bevor er durch die Netflix-Serie "House of Cards" (seit 2013) mehr Bekanntheit erlangte. Hierfür erhielt er Nominierungen für den Critics’ Choice Television Award sowie dem Primetime Emmy Award.

2014 sah man Ali im Kinofilm "Die Tribute von Panem – Mockingjay Teil 1" (The Hunger Games: Mockingjay – Part 1) in der Rolle des Boggs und ebenso im darauffolgenden Jahr in der Fortsetzung "Die Tribute von Panem – Mockingjay Teil 2" (The Hunger Games: Mockingjay – Part 2). Ali wurde 2016 für Theodore Melfi's Filmbiografie "Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen" sowie für "Free State of Jones" verpflichtet. Den internationalen Durchbruch schaffte Mahershala Ali mit seiner Nebendarstellung in "Moonlight" (2016). Hierfür wurde er mit Auszeichnungen förmlich überhäuft: Er erhielt u.a. den Black Film Critics Circle Award, den Critics’ Choice Movie Award, den London Critics' Circle Film Award, den National Society of Film Critics Award, den Screen Actors Guild Award und schließlich wurde Ali Anfang 2017 der Oscar in der Kategorie Bester Nebendarsteller überreicht. Im gleichen Jahr sah man Mahershala Ali neben Chanté Adams in "Roxanne Roxanne", eine Filmbiografie, die von der Rapperin und Psychologin Roxanne Shanté erzählt.

2003 heiratete Ali seine Frau Amatus Sami-Karim. Zum ersten Mal Eltern sind sie 2017 geworden. Als Rapper ist Mahershala unter dem Namen "Prince Ali" oder "M. Ali" tätig und brachte 2007 das Album "Curb Side Service" heraus. Er ist der erste muslimische Schauspieler, der einen Oscar gewonnen hat.

Auszeichnungen (Auszüge):
2017 - Oscar-Gewinner als Bester Nebendarsteller für "Moonlight"
2017 - Golden Globe Award-Nominierung als Bester Nebendarsteller für "Moonlight"
2017 - Screen Actors Guild Award-Gewinner als Bester Nebendarsteller für "Moonlight"
2016 - Black Film Critics Circle Award-Gewinner als Bester Nebendarsteller für "Moonlight"
2016 - Critics’ Choice Movie Award-Gewinner als Bester Nebendarsteller für "Moonlight"
2016 - Critics’ Choice Television Award-Nominierung als Beste Gastrolle in einer Dramaserie für "House of Cards"
2016 - Primetime Emmy Award-Nominierung als Beste Gastrolle in einer Dramaserie für "House of Cards"

Die deutsche Synchronstimme von Mahershala Ali ist meist Matti Klemm. In der Netzflix-Serie "House of cards" wurde er von Peter Lontzek synchronisiert. In einzelnen Fällen wird ihm auch die Stimme auch von Dennis Schmidt-Foß, Tobias Meister, Michael Iwannek, Daniel Fehlow oder Ole Pfennig geliehen.