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Synchronsprecher Sandra Bullock = Bettina Weiß

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Synchronstimme Sandra Bullock

Stimme 1

Biographie Sandra Bullock

Sandra Annette Bullock wurde am 26. Juli 1964 in Arlington, Virginia (USA), geboren.

Sandra Bullock wurde als US-amerikanische Schauspielerin, Filmproduzentin und Synchronsprecherin bekannt.

Sandra wuchs in einer musikalischen Familie auf. Ihre Mutter war Opernsängerin und ihr Vater neben dem Militär Gesangslehrer. Bis zu ihrem zwölften Lebensjahr lebte Sandra in Nürnberg, Salzburg und Wien. Daher spricht Bullock fließend Deutsch und besitzt neben der US-amerikanischen auch die deutsche Staatsbürgerschaft. Sie hatte ihre ersten Auftritte im Kinderchor und durfte bei den Opernauftritten ihrer Mutter kleinere Nebenrollen spielen. In Deutschland ging Bullock zur Rudolf-Steiner-Schule in Nürnberg, in Amerika besuchte sie anschließend die Washington-Lee High School in Arlington County, wo sie Kapitän der Cheerleader war. Auch dort sammelte sie erste Bühnenerfahrungen im Theater. Sie fing 1982 nach ihrem erfolgreichen High-School-Abschluss an, Schauspiel an der East Carolina University zu studieren, brach das Studium jedoch wenige Jahre danach ab, um nach New York zu gehen und dort ihre Schauspielerfahrungen zu erweitern. Da dies jedoch nicht so einfach war wie gedacht, suchte sich Sandra Nebenjobs als Kellnerin, Reinigungskraft, Diskotänzerin und Hundefrisörin, um die Schauspielausbildung fertig machen zu können. Zu dieser Zeit sah man sie in einigen New Yorker Studentenfilmen.

Als Bullock 1989 nach L.A. ging, versuchte sie es zuerst im TV. Sie erhielt die Hauptrolle im Fernsehfilm "Bionic Showdown: The Six Million Dollar Man and the Bionic Woman", gefolgt von der Fernsehserie "Working Girl". Es folgten einige Kinofilme. Darunter die Komödie "Love Potion No. 9 – Der Duft der Liebe" (1992). In "Spurlos" (The Vanishing - 1993) war sie neben Jeff Bridges und Kiefer Sutherland zu sehen. Für ihre Nebenrolle in "The Thing Called Love – Die Entscheidung fürs Leben" (1993) schrieb Sandra Bullock eine Song namens "Heaven Knocking On My Door", den sie im Film auch performte. Ihre erste größere Rolle hatte sie in „Demolition Man" (1993), an der Seite von Sylvester Stallone und Wesley Snipes, wofür sie allerdings eine Goldene Himbeere als schlechteste Nebendarstellerin erhielt. Ihr internationaler Durchbruch ließ jedoch nicht lange auf sich warten: 1994 wurde Sandra mit dem oscarprämierten Actionfilm „Speed" zum Star. Ein weiterer Kinohit folgte mit "Während Du schliefst" (While You Were Sleeping - 1995), wofür sie eine Golden Globe-Nominierung erhielt. Man sah Bullock in Filmen wie „Die Jury" (1996), "Zauberhafte Schwestern" (Practical Magic - 1998), „Miss Undercover" und „L.A. Crash". 1998 debütierte Sandra als Filmproduzentin mit "Eine zweite Chance" (Hope Floats) und versuchte sich zum ersten Mal als Drehbuchautorin und Regisseurin mit dem Kurzfilm "Making Sandwiches". Sie arbeitete ausserdem immer wieder als Synchronsprecherin wie z.B. im Zeichentrickfilm "Der Prinz von Ägypten" (1998) als Figur Miriam. Mit dem Oscar sowie dem Golden Globe wurde Bullock für ihre Hauptrolle in "Blind Side – Die große Chance" (2009) ausgezeichnet. Man kennt Sandra Bullock aus Kinohits wie "28 Tage" (2000), "Miss Undercover" (2000), zusammen mit Hugh Grant in "Ein Chef zum Verlieben" (2002), "L.A. Crash" (2004) oder "Das Haus am See" (2006).

2009 feierte Bullock ihr Comeback mit "Selbst ist die Braut" (The Proposal), wofür sie erneut eine Golden Globe-Nominierung erhielt. Nach einigen Misserfolgen erhielt Sandra für "Blind Side – Die große Chance" (2009) einen Oscar sowie den Golden Globe, den Critics' Choice Award und den Screen Actors Guild Award. Neben Tom Hanks war Bullock in "Extrem laut & unglaublich nah" (Extremely Loud & Incredibly Close - 2011) zu sehen. Im Jahre 2013 folgten die Erfolge "Taffe Mädels" (The Heat) und "Gravity". Sie erhielt für letzteren Film eine unvorstellbare Gage von mindestens 70 Millionen US-Dollar, da sie am Umsatz dessen beteiligt war. Zudem wurde Sandra's Darstellung hoch gelobt. Sie erhielt zahlreiche Nominierungen (Oscar, Golden Globe, Critics' Choice Award, Screen Actors Guild Award und British Academy Film Award). Im Animationserfolg "Minions" (2015) synchronisierte sie Scarlet Overkill. Zuletzt sah man Bullock 2015 in "Die Wahlkämpferin" (Our Brand Is Crisis) auf der Leinwand.

2002 war Sandra mit ihrem Schauspielkollegen Ryan Gosling zusammen. 2005 heiratete sie den TV-Show-Moderator Jesse G. James, der drei Kinder in die Ehe mitbrachte. Fünf Jahre später adoptierten sie einen Sohn. Nachdem weitere fünf Jahre später bekannt wurde, dass Jesse ihr fremd ging, ließ sich Sandra Bullock 2010 scheiden. Glücklich ist Sandra nun seit 2015 mit dem Fotografen und Model Bryan Randall. Sie adoptierte im selben Jahr eine weitere Tochter.

Sandra Bullock erhielt im Jahr 2005 ihren eigenen Stern auf Hollywood's "Walk of Fame". Sie unterstützt wohltätige Organisationen. Bullock spendete dem Roten Kreuz nach den Terroranschlägen 09/11 eine Million US-Dollar und selbiges 2004 nach dem Seebeben im Indischen Ozean. Eine weitere Million spendete sie an "Ärzte ohne Grenzen" als 2010 das Erdbeben in Haiti war. Auch 2011 gab sie diese Summe an die Erdbebenopfer von Tōhoku.

Auszeichnungen von Sandra Bullock (Auszüge):
2014 - Oscar-Nominierung als Beste Hauptdarstellerin für "Gravity"
2014 - Golden Globe Award-Nominierung als Beste Hauptdarstellerin für "Gravity"
2013 - Hollywood Film Festival-Preis als Hauptdarstellerin des Jahres für "Gravity"
2010 - Oscar-Gewinnerin als Beste Hauptdarstellerin für "Blind Side - Die große Chance"
2010 - Golden Globe Award-Gewinnerin als Beste Hauptdarstellerin für "Blind Side - Die große Chance"
2010 - Goldene Himbeere-Gewinnerin als Schlechteste Hauptdarstellerin für "Verrückt nach Steve"
2010 - Golden Globe Award-Nominierung als Beste Hauptdarstellerin für "Selbst ist die Braut"
2006 - Critics' Choice Movie Award-Gewinnerin als Bestes Schauspielensemble für "L.A. Crash"
2006 - Hollywood Film Festival-Preis als Nebendarstellerin des Jahres für "Kaltes Blut - Auf den Spuren von Truman Capote"
2000 - Bambi-Gewinnerin als Bester Film International für "28 Tage"
1998 - Goldene Himbeere-Nominierung als Schlechteste Hauptdarstellerin für "Speed 2 - Cruise Control"
1996 - Golden Globe Award-Nominierung als Beste Hauptdarstellerin für "Während du schliefst"
1995 - Saturn Award-Gewinnerin als Beste Hauptdarstellerin für "Speed"
1994 - Goldene Himbeere-Nominierung als Schlechteste Nebendarstellerin für "Demolition Man"

Als Regisseurin war sie an folgenden Projekten beteiligt:
1998 - Making Sandwiches (Kurzfilm) (Drehbuch)

Als Produzentin war Sandra Bullock an folgenden Projekten beteiligt:
2009 - Selbst ist die Braut (The Proposal)
2009 - Verrückt nach Steve (All About Steve)
2005 - Miss Undercover 2 – Fabelhaft und bewaffnet (Miss Congeniality 2: Armed and Fabulous)
2004 - Sudbury (Fernsehfilm)
2002 bis 2004 - George Lopez (Fernsehshow)
2002 - Mord nach Plan (Murder by Numbers)
2002 - Ein Chef zum Verlieben (Two Weeks Notice)
2000 - Miss Undercover (Miss Congeniality)
2000 - Ein Herz und eine Kanone (Gun Shy)
1999 - Trespasses (Kurzfilm)
1998 - Eine zweite Chance (Hope Floats)
1996 - Our Father

Ihre deutsche Stimme wird Sandra Bullock meist von Bettina Weiß geliehen.

Filmographie Sandra Bullock