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Synchronsprecher Sylvester Stallone = Thomas Danneberg

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Synchronstimme Sylvester Stallone

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Biographie Sylvester Stallone

Sylvester "Sly" Gardenzio Stallone wurde am 6. Juli 1946 in New York City (USA) geboren.

Stallone ist als US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur, Autor, Produzent und Unternehmer tätig und bekannt geworden.

Sylvester Stallone ist Sohn vom aus Italien stammenden Frank Stallone senior, welcher den ursprünglichen Familiennamen Staglione anglisierte, um Verwechslungen auszuschließen.
Schon als Baby erleidete er eine Verletzung des Hirnnerves, welche eine anhaltende Muskellähmung im Gesicht zur Folge hatte. Er musste mit Hänseleien zurecht kommen. Zudem wurde ihm aufgrund dessen von der Schauspielerei abgeraten. Doch Sylvester ließ sich nicht beirren und inzwischen ist sein Gesichtsausdruck zu seinem Markenzeichen geworden.

Schon in jungen Jahren sammelte Sylvester Stallone erste Erfahrungen als Schauspieler. Da er auch als Football-Spieler erfolgreich war, erhielt er eine Ausbildung am American College of Switzerland, wo er in "Tod eines Handlungsreisenden" das erste Mal auf der Bühne stand. Als Stallone wieder in den USA war, versuchte er sich als Autor und brach das Studium ab, um Schauspieler zu werden.

Seinen ersten Filmauftritt hatte Sylvester Stallone Mitte 20 als Hauptdarsteller in dem Pornofilm "The Party at Kitty and Stud´s". Es folgten kleine, erfolglose Rollen in "Bananas" (1971) von Woody Allen und "Fahr zur Hölle, Liebling" (Farewell, My Lovely - 1975) von Dick Richards.

International berühmt wurde Sylvester Stallone schließlich 1976 durch seine Darstellung des Boxers Rocky Balboa in "Rocky", zu dem er auch das Drehbuch schrieb. Der Film entpuppte sich als Überraschungserfolg, wurde zehn Mal für den Oscar nominiert und gewann drei davon (bester Film, beste Regie und bester Schnitt). Für die siebte Fortführung des Boxer-Dramas "Creed – Rocky’s Legacy" (2015) erhielt Sylvester Stallone erneut eine Oscar-Nominierung und gewann zum ersten Mal den Golden Globe Award.

Weitere Erfolge erzielte Sylvester mit "Rambo" (First Blood - 1982) und dessen Fortsetzung "Rambo II - Der Auftrag" (Rambo: First Blood Part II - 1985). Auch hier agierte er als Drehbuchautor und Hauptdarsteller. Es folgten zwei weitere Fortführungen "Rambo III" (1988) und "John Rambo - Rambo IV" (2008).

In "Cop Land", ein melodramatischer Film aus dem Jahre 1997, konnte sich Sylvester Stallone neben Schauspielkollegen wie Robert de Niro und Harvey Keitel beweisen. Für den Film nahm er 15 kg zu, um der Rolle des übergewichtigen Sheriffs gerechet zu werden. Da Anfang der Jahrtausendwende einige Flops folgten ("Get Carter – Die Wahrheit tut weh" oder "Driven"), nahm Stallone Fortsetzungen zu "Rocky" und "Rambo" in Angriff und so feierte er 2006 mit "Rocky Balboa" sein Comeback. Einen Rekord fuhr er anschließend mit "The Expendables" (2010) ein, da der Film bereits am ersten Wochenende nach Kino-Start eine Summe von knapp 35 Millionen US-Dollar einspielte. Bei den Dreharbeiten zu "The Expendables" zog sich Sylvester Stallone einen Genickbruch zu und wurde mehrmals operiert. Da bei erneuter Verletzung eine Querschnittslähmung oder sogar der Tod die Folge sein könnte, darf Stallone künftig selbst keine Stunts mehr machen.

Die Aufnahme in die "International Boxing Hall of Fame", eine Ruhmeshalle für Boxer und Personen, die mit dem Boxsport eng verbunden sind, folgte für Stallone im Jahre 2011.

Sylvester Stallone hat bereits dreimal geheiratet. Aus den Ehen gingen zwei Söhne und drei Töchter hervor. Er ist Miteigentümer der Restaurantkette "Planet Hollywood", zu dessen (ehemaligen) Inhabern auch Kollegen wie Arnold Schwarzenegger, Bruce Willis, Demi Moore, Whoopie Goldberg und Jackie Chan gehören. Stallone's Bruder Frank Stallone ist ebenso Schauspieler, Sänger sowie Songwriter.

Auszeichnungen (Auszüge):
2016 - Golden Globe Award-Gewinner als bester Nebendarsteller für "Creed – Rocky’s Legacy"
2016 - Oscar-Nominierung als Bester Nebendarsteller für "Creed – Rocky’s Legacy"
2016 - Himbeeren-Erlöser-Preis-Gewinner für seine Leistung in "Creed – Rocky’s Legacy" nach diversen Himbeer-Auszeichnungen
2010 - The Arnold Schwarzenegger Lifetime Achievement Award-Gewinner für sein Lebenswerk
1977 - Oscar-Nominierung als Bester Hauptdarsteller für "Rocky"
1977 - Oscar-Nominierung für Bestes Originaldrehbuch für "Rocky"

Er war als Drehbuchautor und zugleich Regisseur an folgenden Projekten beteiligt (Auszüge):
2010 - The Expendables
2008 - John Rambo
2006 - Rocky Balboa
1983 - Staying Alive
1978 - Vorhof zum Paradies (Paradise Alley)

Die deutsche Synchronstimme von Sylvester Stallone ist meist Thomas Danneberg. Seine deutsche Stimme wird ihm aber auch von Gerald Paradies, Gudo Hoegel, Dieter B. Gerlach, Jürgen Clausen, Jürgen Prochnow, Jan Josef Liefers und Ingo Albrecht geliehen.

Filmographie Sylvester Stallone