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Synchronsprecher Will Smith = Jan Odle

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Will Smith speaking at the 2016 San Diego Comic-Con International in San Diego, California by Gage Skidmore, used under CC BY-SA 3.0 / Photo: https://de.wikipedia.org/wiki/Will_Smith#/media/File:Will_Smith_by_Gage_Skidmore.jpg / License: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/

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Synchronstimme Will Smith

Stimme 1

Biographie Will Smith

*25. September 1968 in Philadelphia, Pennsylvania

Willard Carroll "Will" Smith Jr. ist ein US-amerikanischer Filmemacher, Rapper und vor allem Schauspieler.

Will Smith wuchs in West Philadelphia mit seiner Familie auf. Mit gerade ein mal zwölf Jahren beschäftigte er sich schon als Rapper. Später verdiente er erstes Geld in dem als DJ in diversen Clubs auflegte. Dort traf er dann auch auf einer Party Jeff Townes kennen, mit dem er einige Alben unter dem Namen "DJ Jazzy Jeff & The Fresh Prince produzierte. Zusammen gewannen sie den ersten Grammy in der Kategorie Hip-Hop für den Song "Parents Just Don't Understand" - ein weiterer folgte für das Duo mit "Summertime". Ein Markenzeichen von Smith ist das auslassen von vulgären Wörtern in seinen Texten. Das Wort "Fuck" kam lediglich einmal im Song "Tell Me Why". Dies lies er letztlich aber wieder streichen und entfernen. Musikalisch bringt sich Smith auch immer wieder bei seinen Filmprojekten mit ein, bei denen er als Schauspieler beteiligt war. So zum Beispiel mit "Wild Wild West" oder "Men in Black".

Zu Beginn seiner Schauspielkarriere gab Will Smith viel Geld aus. Sehr viel Geld. Leider zahlte er zu wenig Einkommenssteuer, so wurde er zu Steuernachzahlungen von in etwa 2,8 Millionen US-Dollar aufgefordert. Fast sein ganzer Besitz wurde gepfändet. 1990, als Smith fast bankrott war, wurde Benny Medina, ein Manager von Warner Brothers, auf ihn aufmerksam. Dieser fand den Werdegang von Will Smith interessant und auch lustig: Die Story vom "vorlauten" und "naiven" Will aus dem Nobelortsteil Beverly Hills habe etwas Witziges und Fernsehreifes. So entstand die TV-Serie „Der Prinz von Bel-Air", die erfolgreich von 1990-1996 lief und die seinen ersten Meilenstein in seiner Karriere markiert.

Der Durchbruch als Filmschauspieler kam 1995 mit „Bad Boys - Harte Jungs", obwohl Will Smith in seinem Leinwanddebut "Das Leben - Ein Sechserpack" bereits einen starken Auftritt hinterlegt hatte. Spätestens durch die beiden Blockbuster "Independence Day" (1996) und "Men in Black" (1997) war jedem ein Begriff und zu einem international anerkannten und bekannten Schauspieler aufgestiegen. 1999 lehnte er das Angebot ab, die Hauptrolle "Neo" in der Matrix-Trilogie zu übernehmen, um in "Wild Wild West" mitzuspielen. Später sagte Smith dass er sich nicht gut dabei fühle, dass "die Werbung den Film als guten Film verkauft, obwohl es ein schlechter Film" sei. Durch die Absage verhalf er seinem Kollegen Keanu Reeves zu seiner bis dato erfolgreichsten Rolle. Will Smith erhielt seine erste Oscar-Nominierung für seine Rolle des Muhammad Ali in der gleichnamigen Verfilmung "Ali" (2001). 2006 wurde er wieder für den Oscar nominiert, dieses Mal für seine Leistungen in "Das Streben nach Glück".

Smith ist für seine Flexibilität in seiner Schauspielkunst geschätzt. Von seinen komödiantischen Rollen wie in "Anchorman - Die Legende kehrt zurück" (2013) über härtere Rollen wie in "I Am Legend" (2007) oder als Scharfschütze Deadshot in "Suicide Squad" (2016) bishin zu gefühvollen wie beispielsweise im Drama "Sieben Leben" (2008) beherrscht er alles.

Neben der Schauspielerei ist er auch als Filmproduzent tätig und ist seit 1998 Eigentümer der Produktionsfirma Overbrook Entertainment, die auch im Musik- und TV-Business tätig ist.

Was kaum jemand weiß: Seine Frau Jada Pinkett Smith sollte in "Der Prinz von Bel-Air" seine Freundin spielen, wurde aber abgelehnt, da sie mit 1,52 Metern zu klein für die Rolle sei, da ihr man eine Höhe von 1,88 Metern aufweist.

Will Smith und seiner Familie werden immer wieder Verbindungen zu Scientology nachgesagt. Diese liegen zum Teil wohl darin begründet, dass seine Frau und er eng mit dem bekennenden Scientologen Tom Cruise befreundet sind. Smith bestreitet immer wieder Anhänger der Kirche zu sein, sagt aber, dass er von einigen der Ideen dergleichen überzeugt ist und hält sie für großartig. Ebenso wurden einige Spenden bekannt, die die Familie Smith an Scientology überwies. 2008 distanzierte sich Smith in der Öffentlichkeit von der Kirche und traf sich mit Aktivisten der Protestbewegung "Anyonymous". 2013 spielten Sohnemann Jaden und Will Smith die Hauptrollen im Film "After Earth", der als Mittel zur Verbreitung von Botschaften der Scientology-Bewegung gesehen wird.

Auszeichnungen von Will Smith (Auszüge):
2016 - Golden Globe Award-Nominierung als Bester Hauptdarsteller für "Erschütternde Wahrheit"
2014 - Goldene Himbeere-Gewinner als Schlechtestes Leinwandpaar für "After Earth" (mit Jaden Smith)
2008 - Oscar-Nominierung als Bester Hauptdarsteller für "Das Streben nach Glück"
2008 - Saturn Award-Gewinner als Bester Hauptdarsteller für "I Am Legend"
2007 - Golden Globe Award-Nominierung als Bester Hauptdarsteller für "Das Streben nach Glück"
2002 - Oscar-Nominierung als Bester Hauptdarsteller für "Ali"
2002 - Golden Globe Award-Nominierung als Bester Hauptdarsteller für "Ali"
1998 - Saturn Award-Nominierung als Bester Hauptdarsteller für "Men in Black"
1998 - Grammy Award-Gewinner für Beste Solodarbiertung (Rap) für "Men in Black"
1994 - Golden Globe Award-Nominierung als Bester Serien-Hauptdarsteller für "Der Prinz von Bel-Air"
1993 - Golden Globe Award-Nominierung als Bester Serien-Hauptdarsteller für "Der Prinz von Bel-Air"
1988 - Grammy Award-Gewinner für Beste Rap Performance für "Parents Just Don't Understand"

Als Produzent war er an folgenden Projekten beteiligt:
2012 - Das gibt Ärger (This Means War)
2010 - Karate Kid
2008 - The Human Contract
2008 - Sieben Leben (Seven Pounds)
2008 - Lakeview Terrace
2008 - Die Bienenhüterin (The Secret Life of Bees)
2008 - Hancock
2006 - Das Streben nach Glück (The Pursuit of Happyness)
2005 - Hitch – Der Date Doktor
2004 - Saving Face

Meist wird Will Smith in der deutschen Fassung von Jan Odle synchronisiert, in einigen Filmen aber auch von Leon Boden.

Filmographie Will Smith