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Synchronsprecher Jack Nicholson = Joachim Kerzel

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Jack Nicholson 2002 bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes by Georges Biard, used under CC BY-SA 3.0 / Photo: https://de.wikipedia.org/wiki/Jack_Nicholson#/media/File:Jack_Nicholson_2002.jpg / License: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/

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Synchronstimme Jack Nicholson

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Biographie Jack Nicholson

John Joseph „Jack“ Nicholson wurde am 22. April 1937 in New York City geboren.

Jack Nicholson ist als US-amerikanischer Schauspieler, Drehbuchautor, Regisseur und Produzent bekannt geworden.

Jack Nicholson wurde von seiner Großmutter Ethel May groß gezogen, da seine Mutter June Frances Nicholson noch minderjährig war als sie ihn bekam und das Ansehen der Familie nicht zu schaden kommen sollte. Auch Jack selbst wusste nichts davon und glaubte bis 1978, dass June seine Schwester wäre. Nur durch Recherchen des Time Magazines kam die Wahrheit ans Licht. Sein Großvater und "offizieller Vater" war alkoholsüchtig, verschwand als Jack noch im Kindesalter war und verstarb wenige Jahre später. Im Kindesalter war Jack Nicholson bereits der Klassen-Clown, sammelte aber auch erste Bühnenerfahrungen in der schulischen Theatergruppe. Durch gemeinsame Bekannte lernte er schon früh seinen späteren Schauspielkollegen Danny DeVito kennen. Seinen Schulabschluss machte Nicholson 1954 an der Manasquan High School. Anschließend ging er mit seiner Mutter June nach Los Angeles, Californien, wo er einen Job als Botenjunge in der Trickfilmabteilung der Filmgesellschaft MGM bekam und die Fanpost für "Tom und Jerry" bearbeitete.

Jack verlor jedoch nie sein Ziel aus den Augen, Schauspieler zu werden. Nachdem er den bekannten MGM-Produzenten Joe Pasternak zu Probeaufnahmen überreden konnte, erhielt Jack den Rat, Schauspielunterricht zu nehmen und so schloss er sich der Klasse von Jeff Corey an, wo er Richard Chamberlain und James Coburn als Klassenkameraden hatte. Im Jahre 1956 debütierte Jack Nicholson schließlich im TV und hatte eine kleine Nebenrolle in der Serie "Matineee Theatre". Zwei Jahre später sah man Jack in Roger Corman's Spielfilm "The Cry Baby Killer". Es folgten weitere Filme von Roger Corman wie z.B. der Kultstreifen "Kleiner Laden voller Schrecken", der innerhalb nur weniger Tage produziert wurde oder die Horrorkomödie "Der Rabe – Duell der Zauberer" und "The Terror – Schloß des Schreckens", wo er zusammen mit seiner damaligen Frau Sandra Knight zu sehen war. Man sah Nicholson ausserdem in Filmen wie "Die wilde Jagd", "Das gebrochene Land", "Donner auf der Insel" und "Hintertür zur Hölle". Jack wurde erneut für Filme von Corman besetzt: "Die wilden Schläger von San Francisco" sowie "Rebel Riders", wodurch ihm das Image des Antihelden zugetragen wurde. 1966 folgten die Filme "Ritt im Wirbelwind" und "Das Schießen". Im Jahr darauf gab Jack Nicholson sein Debüt als Drehbuchautor für "The Trip. A Lovely Sort of Death.". Er gilt als einer der ersten Filme seiner Zeit, der den Drogenkonsum thematisierte. Nicholson ließ damals verlauten, seit Mitte der 60er Jahre LSD zu konsumieren. Jack versuchte sich immer wieder als Koautor, so war er auch am Film "Head" beteiligt, der sich allerdings als Flop erwies.

Berühmt wurde Jack Nicholson 1969 durch den Film "Easy Rider", für welchen er zunächst als Produzent tätig war und durch Zufall ausserdem die Rolle des betrunkenen Anwalt Hanson übernahm. Seine Darstellung wurde vom Publikum und den Kritikern gefeiert. Jack Nicholson wurde zum ersten Mal für den Oscar nominiert. Der Kultfilm zählt zu den absoluten Klassikern und war ein großer Kinohit. Seine nächste Oscarnominierung bekam er ein Jahr später für seine Hauptrolle in "Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst", für welche er auch mit dem Golden Globe nominiert wurde. Jack war als Regisseur und Drehbuchautor für "Drive he said" tätig. Innerhalb von fünf Jahren spielte Nicholson in elf Filmen mit, darunter die Erfolge von Hal Ashby "Das letzte Kommando" und Roman Polański's Klassiker "Chinatown". 1975 katapultierte sich Jack Nicholson unter die absoluten Topstars von Hollywood und wurde für "Einer flog über das Kuckucksnest" mit seinem ersten Oscar ausgezeichnet. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde Jack bereits fünf Mal für den Oscar nominiert. Zusammen mit seinem Idol Marlon Brando sah man Nicholson kurz darauf in "Duell am Missouri". In einem Western war er das letzte Mal 1978 zu sehen: "Der Galgenstrick". Durch Stanley Kubrick's Meisterwerk "Shining" konnte Jack Nicholson 1980 wieder einen Erfolg verbuchen. Die zweite Oscar-Auszeichnung bekam Jack im Jahre 1983 für seine Rolle in "Zeit der Zärtlichkeit", wo er zusammen mit seinem Freund aus Jugendzeiten Danny DeVito zu sehen war. In der Comicverfilmung "Batman" verkörperte Nicholson den "Joker" und erzielte eine Gage von satten 60 Millionen US-Dollar für den oscarprämierten Film. Seine letzte Regisseur-Arbeit verrichtete er mit der Chinatown-Fortsetzung "Die Spur führt zurück – The Two Jakes", wo er auch als Hauptdarsteller zu sehen ist. Es folgten einige Kinoflops bis Jack neben Tom Cruise mit "Eine Frage der Ehre" und neben Michelle Pfeiffer mit "Wolf – Das Tier im Manne" wieder punkten konnte. Die Rolle des miesepetrigen Schriftstellers in "Besser geht’s nicht" brachte Jack Nicholson 1997 seinen dritten Oscar ein. Man kennt ihn ausserdem aus Filmen wie "Mars Attacks!", "About Schmidt" (2002), "Die Wutprobe" (Anger Management - 2003) und "Was das Herz begehrt". 2006 sah man Nicholson neben Leonardo DiCaprio, Matt Damon und Mark Wahlberg im oscarprämierten Thriller "Departed - Unter Feinden". Neben Morgen Freeman spielte Jack 2007 in Rob Reiners "Das Beste kommt zum Schluss" (The Bucket List). Zuletzt war Nicholson 2010 in "Woher weißt du, dass es Liebe ist" (How Do You Know) auf der Leinwand zu sehen. Sein Comeback ist für 2017 im Remake des deutschen Films "Toni Erdmann" geplant.

Jack Nicholson war von 1962 bis 1968 mit seiner Schauspielkollegin Sandra Knight verheiratet. Zusammen haben sie eine Tochter. Seither war Jack nicht mehr verheiratet, war jedoch immer wieder liiert oder hatte Affären. Nicholson ist fünffacher Vater von vier verschiedenen Frauen. Er verlor seine Mutter June 1965 aufgrund einer Krebskrankheit. Im Jahr 1997 erhielt Jack Nicholson seinen eigenen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame.

Auszeichnungen (Auszüge):
2007 - Golden Globe Award-Nominierung als Bester Nebendarsteller für "Departed – Unter Feinden"
2004 - Golden Globe Award-Nominierung als Bester Hauptdarsteller einer Komödie oder Musical für "Was das Herz begehrt"
2003 - Oscar-Nominierung als Bester Hauptdarsteller für "About Schmidt"
2003 - Golden Globe Award-Gewinner als Bester Hauptdarsteller eines Dramas für "About Schmidt"
2003 - Broadcast Film Critics Association-Gewinner als Bester Hauptdarsteller für "About Schmidt"
1999 - Cecil B. DeMille Award-Gewinner für seinen „herausragenden Beitrag zur Unterhaltung“
1998 - Oscar-Gewinner als Bester Hauptdarsteller für "Besser geht’s nicht"
1998 - American Comedy Award-Gewinner als Lustigster Hauptdarsteller für "Besser geht’s nicht"
1993 - Oscar-Nominierung als Bester Nebendarsteller für "Eine Frage der Ehre"
1990 - Golden Globe Award-Nominierung als Bester Hauptdarsteller einer Komödie oder Musical für "Batman"
1988 - Oscar-Nominierung als Bester Hauptdarsteller für "Wolfsmilch"
1986 - Oscar-Nominierung als Bester Hauptdarsteller für "Die Ehre der Prizzis"
1986: Golden Globe Award-Gewinner als Bester Hauptdarsteller einer Komödie oder Musical für "Die Ehre der Prizzis"
1984 - Oscar-Gewinner als Bester Nebendarsteller für "Zeit der Zärtlichkeit"
1984 - Golden Globe Award-Gewinner als Bester Nebendarsteller für "Zeit der Zärtlichkeit"
1983 - British Academy Film Award-Gewinner als Bester Nebendarsteller für "Reds"
1982 - Oscar-Nominierung als Bester Nebendarsteller für "Reds"
1977 - British Academy Film Award-Gewinner als Bester Hauptdarsteller für "Einer flog über das Kuckucksnest"
1976 - Oscar-Gewinner als Bester Hauptdarsteller für "Einer flog über das Kuckucksnest"
1975 - Golden Globe Award-Gewinner als Bester Hauptdarsteller eines Dramas für "Chinatown"
1975 - Oscar-Nominierung als Bester Hauptdarsteller für "Chinatown"
1974 - Oscar-Nominierung als Bester Hauptdarsteller für "Das letzte Kommando"
1974 - Internationale Filmfestspiele von Cannes-Auszeichnung als Bester Darsteller für "Das letzte Kommando"
1972 - Golden Globe Award-Nominierung als Bester Hauptdarsteller eines Dramas für "Die Kunst zu lieben"
1971 - Oscar-Nominierung als Bester Hauptdarsteller für "Ein Mann sucht sich selbst"
1970 - Oscar-Nominierung als Bester Nebendarsteller für "Easy Rider"


Als Regisseur war er an folgenden Projekten beteiligt:
1990 - Die Spur führt zurück – The Two Jakes
1978 - Der Galgenstrick
1971 - Drive He Said
1963 - The Terror – Schloß des Schreckens

Jack Nicholson als Drehbuchautor:
1968 - Head
1967 - The Trip
1965 - Ride in the Whirlwind
1964 - Flight to Fury
1963 - Thunder Island

Als Produzent war er tätig bei:
2009 - I Am But a Fool
1971 - Drive He Said
1968 - Head
1967 - Das Schießen
1965 - Ritt im Wirbelwind

Seine deutsche Synchronstimme wird Jack Nicholson Joachim Kerzel und in früheren Filmen von Hansjörg Felmy und Manfred Schott geliehen.

Filmographie Jack Nicholson