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Synchronsprecher Robert De Niro = Christian Brückner

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Synchronstimme Robert De Niro

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Biographie Robert De Niro

Robert Anthony De Niro, Jr. wurde am 17. August 1943 in New York (USA) geboren.

Robert De Niro ist als US-amerikanische Schauspieler, Filmregisseur und Produzent bekannt geworden.

Robert's Vater war einer der führenden abstrakt-expressionistischen Maler in Amerika, starb jedoch leider im Alter von 71 Jahren an Krebs. Seine Mutter war ebenso als Malerin, aber auch als Poetin tätig und starb im Jahre 2000. Im Alter von 2 Jahren ließen sich Robert's Eltern scheiden und er zog mit seiner Mutter nach Manhatten. Er hatte jedoch das Glück seinen Vater trotzdem regelmäßig sehen zu können. De Niro wusste schon als Kind, dass er Schauspieler werden möchten und stand mit zehn Jahren als ängstlicher Löwe in "Der Zauberer von Oz"das erste Mal auf der Bühne. So kam es, dass er die Schule ohne Abschluss verließ, um Schauspielunterricht zu nehmen. Seine erste Gage erarbeitete sich Robert De Niro im Alter von 16 Jahren mit einer Tournee von Anton Pawlowitsch Tschechow's Theaterstück "Der Bär" (Medwed), die durch New England und New York ging.

Seine erste Kinorolle bekam er 1963 im Brian De Palma-Film „The Wedding Party". Ein Film mit kaum Budget, der erst 6 Jahre später in die Kinos kam und bei Zuschauern und Kritikern gleichermaßen floppte. Im Off-Broadway-Stück "Glamour, Glory and Gold" konnte Robert 1968 glänzen und erhielt von Kritikern und Kollegen wie Sally Kirkland großes Lob. Von Schauspielerin Shelley Winters wurde De Niro 1970 für ihr Stück "One Night Stands of a Noisy Passenger" besetzt, welches zwar floppte, Robert erfuhr jedoch erneut positive Resonanz. Shelley schlug dem Regisseur und Produzenten Roger Corman für seinen Gangsterfilm "Bloody Mama" (1970) De Niro vor und er erhielt die Rolle des drogensüchtigen Lloyd Barkers. In Brian De Palma's schwarzer Komödie "Hi, Mom!" (1970) hatte Robert De Niro die Hauptrolle als Vietnam-Veteran.

Der Durchbruch gelang Robert De Niro 1973 mit „Das letzte Spiel" (Bang the Drum Slowly), wofür er den New York Film Critics Award erhielt. Im gleichen Jahr sah man Robert ausserdem neben Harvey Keitel in Scorseses ersten Mafiafilm "Hexenkessel" (Mean Streets). 1975 wurde De Niro für seine Darstellung des Vito Corleone in „Der Pate - Teil II" (The Godfather Part II - 1975) zum ersten Mal mit dem Oscar als bester Nebendarsteller ausgezeichnet. Die Rolle machte ihn weltweit bekannt. In Bernardo Bertoluccis italienischem Filmdrama "1900" sah man De Niro neben Gérard Depardieu. Den nächsten Erfolg konnte der Schauspieler mit "Taxi Driver" (1976), erneut ein Film von Martin Scorsese, verzeichnen. Der Film macht die damals 13 Jahre alte Jodie Foster über Nacht international bekannt. Für den Musikfilm "New York, New York" (1977) erlernte Robert De Niro das Saxophonspielen. Im preisgekrönten Kriegsfilm "Die durch die Hölle gehen" (The Deer Hunter - 1978) machte De Niro die meisten Stunts selbst. 1980 arbeitete De Niro erneut mit Scorsese zusammen. Für die wohl wichtigste Hauptrolle seiner Karriere im Boxerdrama "Wie ein wilder Stier" (Raging Bull - 1980) erhielt er seine zweite Oscar-Auszeichnung. In den 1980er Jahren folgten Filme wie "Fesseln der Macht" (True Confessions - 1981), "The King of Comedy" (1982) und "Es war einmal in Amerika" (Once Upon a Time in America - 1984), die jedoch nicht sehr erfolgreich waren. Man sah Robert de Niro in "Der Liebe verfallen" (Falling in Love - 1984) mit Meryl Streep, Terry Gilliams "Brazil" (1985), in "The Mission" (1986), Alan Parkers "Angel Heart" (1987) und neben Sean Connery und Kevin Costner in "The Untouchables – Die Unbestechlichen" (1987). Er ist Mitbegründer der Produktionsfirma Tribeca Productions (1989). 1990 waren Martin Scorsese und Robert de Niro wieder gemeinsam erfolgreich mit dem Gangsterfilm "GoodFellas – Drei Jahrzehnte in der Mafia". Eine weitere Oscar-Nominierung erhielt Robert für "Zeit des Erwachens" (Awakenings - 1990). Als Regisseur war Robert De Niro 1993 bei "In den Straßen der Bronx" (A Bronx Tale) tätig und auch 2006 bei "Der gute Hirte" (The Good Shepherd). Man kennt De Niro aus Filmen wie "Kap der Angst" (Cape Fear - 1991), "Mary Shelley’s Frankenstein" (1994), "Heat" (1995), "Sleepers" (1996), "Cop Land" (1997), Quentin Tarantino's "Jackie Brown" (1997), "Große Erwartungen" (Great Expectations - 1998) und "Reine Nervensache" (Analyze This - 1999) sowie die Fortführung "Reine Nervensache 2" (Analyze That - 2002).

Im Jahre 2000 feierte Robert De Niro zusammen mit Ben Stiller einen riesigen Erfolg mit der Komödie "Meine Braut, ihr Vater und ich" (Meet the Parents). Auch die Fortsetzungen "Meine Frau, ihre Schwiegereltern und ich" (Meet the Fockers - 2004) sowie "Meine Frau, unsere Kinder und ich" (Little Fockers - 2010) knüpften an diesen Erfolg an. Man sah Robert in den Kinofilmen "Men of Honor (2000), "The Score" (2001), "Die Brücke von San Luis Rey" (The Bridge of San Luis Rey - 2004), "Hide and Seek – Du kannst dich nicht verstecken" (2005), "Machete" (2010), "Happy New Year" (New Year’s Eve - 2011), "Ohne Limit" (Limitless - 2011) und "Zwei vom alten Schlag" (Grudge Match - 2013). Zuletzt konnte man De Niro 2015 in "Bus 657" (Heist), "Joy: Alles außer gewöhnlich" und "Man lernt nie aus" (The intern) sowie 2016 in "Dirty Grandpa" im Kino sehen.

Robert De Niro wurde als Kind aufgrund seiner blassen Hautfarbe „Bobby Milk“ genannt. Er gilt als eher scheu und wohnt deshalb auch sehr zurückgezogen in New York. De Niro gibt kaum Interviews. Von 1976 bis 1988 war Robert De Niro mit seiner Schauspielkollegin Diahnne Abbott verheiratet. Sie haben einen gemeinsamen Sohn. Anschließend war er lange Zeit mit Model Toukie Smith liiert und hat mir ihr Zwillinge. 1997 heiratete er Grace Hightower. Zusammen hat das Paar einen Sohn. Durch eine Leihmutter wurde Robert 2011 erneut Vater.

Robert setzt sich sehr für Menschenrechte ein und supportete 2011 die Initiative "Ein Logo für Menschenrechte". Auch sprach er sich gegen Fracking aus und supportete "Artists Against Fracking". De Niro macht immer wieder seine politischen Ansichten klar und so äußerte er sich auch öffentlich zu diversen Präsidentenwahlen in Amerika. 2016 positionierte sich Robert De Niro klar und deutlich als Gegner der Präsidentschaftswahl von Donald Trump.

Auszeichnungen von Robert De Niro (Auszüge):
2016 - Presidential Medal of Freedom
2013 - Oscar-Nominierung als bester Nebendarsteller in "Silver Linings"
2011 - Cecil B. DeMille Award-Gewinner für sein Lebenswerk
2008 - Goldene Kamera für sein Lebenswerk
2003 - AFI Life Achievement Award-Gewinner des American Film Institute
2001 - Golden-Globe-Nominierung (Komödie/Musical) in "Meet the Parents"
1993 - Internationale Filmfestspiele von Venedig: Preis für sein Lebenswerk
1992 - Oscar-Nominierung als bester Hauptdarsteller in "Kap der Angst"
1991 - Oscar-Nominierung als bester Hauptdarsteller in "Zeit des Erwachens"
1990 - New York Film Critics Circle-Gewinner als bester Hauptdarsteller in "Goodfellas und Awakenings"
1981 - Oscar-Gewinner als bester Hauptdarsteller in "Wie ein wilder Stier"
1980 - Golden Globe-Gewinner als bester Hauptdarsteller in einem Spielfilm (Drama) in "Raging Bull"
1980 - New York Film Critics Circle-Gewinner als bester Hauptdarsteller in "Raging Bull"
1979 - Oscar-Nominierung als bester Hauptdarsteller in "Die durch die Hölle gehen"
1977 - Oscar-Nominierung als bester Hauptdarsteller in "Taxi Driver"
1975 - Oscar-Gewinner als bester Nebendarsteller in "Der Pate II"
1973 - New York Film Critics Circle-Gewinner als bester Nebendarsteller in "Mean Streets und Bang the Drum Slowly"

Als Produzent war er an folgenden Projekten beteiligt (Auszüge):
2010 - Meine Frau, unsere Kinder und ich (Little Fockers)
2009 - Public Enemies
2004 - Meine Frau, ihre Schwiegereltern und ich (Meet the Fockers)
2002 - About a Boy oder: Der Tag der toten Ente (About a Boy)
1999 - Makellos (Flawless)
1996 - Der Hochzeitstag (Faithful)
1993 - In den Straßen der Bronx (A Bronx Tale)
1991 - Kap der Angst (Cape Fear)
1989 - Wir sind keine Engel (We’re no Angels)

Im deutschsprachigen Raum wird Robert De Niro meist von Christian Brückner synchronisiert. In einzelnen Fällen leiht ihm auch Joachim Kerzel, Viktor Neumann, Eckart Dux, Martin Umbach, Rolf Zacher, Claus Jurichs, Renier Baaken oder Jürgen Clausen die deutsche Stimme.

Filmographie Robert De Niro