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Synchronsprecher Robert Redford = Kaspar Eichel

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Synchronstimme Robert Redford

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Biographie Robert Redford

Charles Robert Redford, Jr. wurde am 18. August 1936 in Santa Monica, Kalifornien (USA), geboren.

Robert Redford ist als US-amerikanischer Schauspieler, Filmregisseur und Filmproduzent bekannt geworden.

Zunächst besuchte Redford die Van Nuys High School in Los Angeles. Da Robert ein sehr talentierter Baseballspieler war, bekam er dann mit 19 Jahren ein Stipendium für die University of Colorado Boulder. Durch den frühen Tod der Mutter noch im selben Jahr wurde Redford gänzlich aus der Bahn geworfen und begann zu trinken. Da auch seine Leistungen drastisch zurück gingen, verlor der junge Redford sein Stipendium. Anschließend verdiente sich Robert den Lebensunterhalt mit kleineren Jobs in seiner Heimat. Kurze Zeit darauf lebte Robert Redford einige Monate als Kunstmaler in Europa, darunter Paris und Florenz, bevor er 1958 Theaterdesign am New Yorker Pratt Institute und schließlich ein Jahr später Schauspiel an der American Academy of Dramatic Arts studierte.

Es folgten Engagements am Broadway, wie z.B. für "Tall Story" und "Little Moon of Alban". Sein TV-Debüt gab Robert in der Serie "Maverick", mit James Garner und Roger Moore in den Hauptrollen. Er war ausserdem in den Serien "Alfred Hitchcock Presents: The Alfred Hitchcock Hour" und "Die Leute von der Shiloh Ranch" (The Virginian) zu sehen. Seine erste Filmrolle bekam Redford 1962 in Denis Sanders' „Hinter feindlichen Linien" (War Hunt). Leider floppten die folgenden Filme wie "Verdammte, süße Welt" (Inside Daisy Clover - 1965) oder "Ein Mann wird gejagt" (The Chase - 1966) und es dauerte bis Robert Redford mit der Filmkomödie "Barfuß im Park" (Barefoot in the Park) 1965 seinen ersten größeren Kinoerfolg verbuchen konnte. Mit der Rolle des Revolverhelden in „Zwei Banditen" (Butch Cassidy and the Sundance Kid) gelang dem Schauspieler 1969 dann an der Seite von Paul Newman der große Durchbruch und er wurde über Nacht zum Star. Für Robert Redford's Hauptrolle in der Ganoven-Komödie "Der Clou" (The Sting - 1973) erhielt er seine erste Oscar-Nominierung. Es folgten erfolgreiche Filme wie "Bill McKay – Der Kandidat" (The Candidate -1972) sowie Sydney Pollack's Western "Jeremiah Johnson" (1972), ebenso Pollack's Liebesfilm "So wie wir waren" (The Way We Were - 1973), wo er mit Barbra Streisand zu sehen war und Pollack's Politthriller "Die drei Tage des Condor" (Three Days of the Condor - 1975). An der Seite von Stars wie Dirk Bogarde, James Caan, Michael Caine, Sean Connery, Elliott Gould, Gene Hackman und Ryan O’Neal konnte man Robert Redford in "Die Brücke von Arnheim" (A Bridge Too Far - 1977) bestaunen. Zusammen mit Jane Fonda wurde er für das Filmdrama "Der elektrische Reiter" (The Electric Horseman - 1979) besetzt. Man kennt Redford aus Filmen wie "Brubaker" (1980), aus dem romantischen Spielfilm zusammen mit Meryl Streep "Jenseits von Afrika" (Out of Africa - 1985), Ivan Reitman's Kriminalkomödie "Staatsanwälte küßt man nicht" (Legal Eagles - 1986), "Sneakers – Die Lautlosen" (1992) und natürlich aus "Ein unmoralisches Angebot" (Indecent Proposal - 1993) an der Seite von Demi Moore und Woody Harrelson. Unter eigener Regie sah man Robert Redford 1998 in "Der Pferdeflüsterer" (The Horse Whisperer - 1998). Seit der Jahrtausendwende war Redford immer wieder im Kino zu sehen, so in "Die letzte Festung" (The Last Castle - 2001), zusammen mit Brad Pitt in "Spy Game – Der finale Countdown" (2001), Lasse Hallström's Drama "Ein ungezähmtes Leben" (An Unfinished Life - 2005), erneut unter eigener Regie in "Von Löwen und Lämmern" (Lions for Lambs - 2007) sowie in "The Company You Keep – Die Akte Grant" (2012). In "All Is Lost" (2013) von J.C. Chandor ist Robert Redford als einziger Darsteller zu sehen. In "The Return of the First Avenger" (Captain America: The Winter Soldier - 2014) hatte Redford die Rolle des Alexander Pierce. Zusammen mit Nick Nolte agierte er in "Picknick mit Bären" (A Walk in the Woods - 2015). Zuletzt sah man Robert Redford neben Cate Blanchett in James Vanderbilt's "Der Moment der Wahrheit" (Truth - 2015) und zusammen mit Riley Keough und Rooney Mara in der Science-Fiction-Romanze "The Discovery" (2017). Zudem lieh er dem Animationsfilm "Elliot, der Drache" (Pete's Dragon - 2016) seine Stimme.

Robert Redford ist seit 1976 auch als Filmproduzent und kurze Zeit später auch als Regisseur tätig. Er ist Mitbegründer der Produktionsfirma Wildwood Enterprises. 1980 gründete er ausserdem das Sundance Institut in Utah, welches unabhängige Filmemacher und ihrer Werke fördert. 1981 gewann er für „Eine ganz normale Familie" (Ordinary People - 1980) den Oscar für sein Regiedebüt. 2002 wurde Robert Redford mit einem Oscar für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

Robert Redford zählt seit den späten 60er Jahren zu den populärsten Hollywoodschauspielern und kassenträchtigsten Filmstars. In seiner Freizeit ist er engagierter Umweltschützer und unterstützt seit Jahren die Organisation Natural Resources Defense Council.

Robert Redford führt ein sehr zurückgezogenes Privatleben, vorwiegend im Napa Valley, San Francisco. Er gehörte nie zur Hollywood-Schickeria, weil er dem ganzen etwas skeptisch gegenüber steht. Von 1958 bis 1985 war Redford mit Lola Van Wagenen verheiratet. Zusammen hat das Paar vier Kinder namens Scott (*/† 1959), Shauna, David James und Amy Heart. Im Jahre 1996 lernte Robert die deutsche Malerin Sibylle Szaggars kennen und lieben. 2009 gingen die beiden in Hamburg die Ehe ein. Mittlerweile ist Redford vierfacher Großvater.

Auszeichnungen von Robert Redford:
2010 - Ritter der Ehrenlegion
2002 - Ehrenoscar für sein Lebenswerk
1995 - Oscar-Nominierung für die Kategorie "Quiz Show" (Beste Regie)
1994 - Goldene Himbeere-Nominierung für Ein unmoralisches Angebot (als schlechtester Schauspieler)
1981 - Oscar für Eine ganz normale Familie (Beste Regie)
1973 - Oscar-Nominierung für Der Clou (Bester Hauptdarsteller)

Als Regisseur war er an folgenden Projekten beteiligt:
2012 - The Company you keep - Die Akte Grant
2010 - Die Lincoln Verschwörung
2007 - Von Löwen und Lämmern
2000 - Die Legende von Bagger Vance
1998 - Der Pferdeflüsterer
1994 - Quiz Show
1992 - Aus der Mitte entspringt ein Fluß
1988 - Milagro - Der Krieg im Bohnenfeld
1980 - Eine ganz normale Familie

Robert Redford als Produzent:
2015 - Picknick mit Bären (A Walk in the Woods)
2012 - The Company You Keep – Die Akte Grant (The Company You Keep)
2010 - Die Lincoln Verschwörung (The Conspirator)
2004 - Die Reise des jungen Che (The Motorcycle Diaries)
1998 - Der Pferdeflüsterer (The Horse Whisperer)
1992 - Aus der Mitte entspringt ein Fluß (A River Runs Through It)
1988 - Milagro – Der Krieg im Bohnenfeld (The Milagro Beanfield War)

Seine markante deutsche Stimme wird Robert Redford von Kaspar Eichel und früher u.a. von Rolf Schult, Christian Brückner oder Thomas Danneberg geliehen. In einzelnen Fällen wird er von Christian Schult, Jürgen Heinrich, Friedrich W. Bauschulte, Reinhard Kuhnert, Joachim Ansorge, Michael Chevalier, Christian Wolff, Reinhard Glemnitz, Eckart Dux oder Uwe Friedrichsen synchronisiert.

Filmographie Robert Redford